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Die Ölwerte haben deutlich nachgegeben. (11.11.2021)

Im Verlaufe des gestrigen Handelstages haben die Ölwerte deutlich nachgegeben, insbesondere nach dem die Inflationszahlen, für Oktober in den USA bekannt gegeben wurden waren. Die mit 6,1% höchste Inflationsrate seit 31 Jahren führte zu einer Aufwertung des US-Dollars, wodurch Erdöl außerhalb des Dollarraums teurer wird und sich damit direkt auf die Nachfrage auswirkt. Außerdem hatte das US-Energieministerium einen leichten Anstieg der Rohölvorräte gemeldet.

Die generelle Sorge vor einer Rohölknappheit dürfte sich durch den 3. Anstieg in Folge etwas dämpfen, außerdem prognostizieren immer mehr Experten bereits für Ende Dezember eine Überproduktion. Nachdem zu Beginn der 2. Jahreshälfte viele Corona-Beschränkungen gefallen waren, stieg die Nachfrage sprunghaft an und überforderte schnell Liefer- und Produktionsketten. Auch die generell Ressourcen- und Energieträgerknappheit lies die Preise nach oben schnellen. Im Vergleich mit 2020 verdoppelten sich die Preise. Allerdings sind die Preise im Vergleich zu 2019 um nur etwa 15% gestiegen, was auch aufzeigt wie vergleichsweise günstig die Energie im letzten Jahr war.

Aktuell liegt das Barrel Brent bei 82,22 US-Dollar und das Barrel WTI bei 80,74 US-Dollar, wie immer ist dies nur eine Momentaufnahme und auch Prognosen können sich genauso schnell wieder ändern. Die Tiefstwerte der letzten Woche wurden zu dem bisher noch nicht unterschritten.

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